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"Die feine Gesellschaft"

28. März 2017
15:30 Uhr

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Lebenssituationen

Stadtarchiv

Am 1. Juni 1938 nahm das Stadtarchiv Oberhausen in den Räumen des alten Rathauses an der Schwartzstraße seine Tätigkeit auf. Gegliedert war die neue Einrichtung in den Bereich "Altes Archiv", in dem Urkunden, Akten, Karten, Bilder, Pläne und Zeitungen enthalten waren, und die Abteilung "Verwaltungsarchiv". Hierin fanden sich die Akten der ehemals selbstständigen Gemeinden Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade, die 1929 zur Großstadt Oberhausen zusammmengeschlossen worden waren. Weiterer Arbeitsschwerpunkt war die Übernahme von Unterlagen, die von der Verwaltung nicht mehr benötigt wurden.
 

Während des Zweiten Weltkriegs wurde eine große Anzahl von Unterlagen auf die Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz gebracht bzw. auf der 6. Sohle der Zeche Oberhausen eingelagert. 1948 erfolgte der Umzug in fünf Räume des Elsa-Brändström-Gymnasiums. Die Arbeit an den Unterlagen wurde 1955 unterbrochen, da das Gymnasium einen starken Anstieg der Schülerzahlen verzeichnete. Am 26. April 1955 wurde das Archiv in die Moltkeschule verlegt, die für die nächsten neun Jahre der Standort bleiben sollte. Wegen der stetig steigenden Zahl an Unterlagen und des knappen Raumangebots fasste die Verwaltung 1964 den Entschluss, für das Archiv nach neuen Unterbringungsmöglichkeiten zu suchen. In der Diskussion waren das Kastell in Holten und einer der Seitenflügel des Schlosses Oberhausen. Am 11. Mai 1964 teilte der Oberstadtdirektor Dr. Werner Petersen mit, dass man sich für das Schloss entschieden habe. Die Akten fanden - nach Umbau des Anbaus - im ehemaligen Pferdestall ihren Platz, der Lesesaal wurde in dem Raum untergebracht, den man früher u.a. als Kutscherstube nutzte.
Im Zuge der Umgestaltung des Schlosses Oberhausen wurde das Stadtarchiv OB 1995 nach Sterkrade in die ehemalige Tackenbergschule an die gleichnamige Straße verlegt.


Das Archiv bemüht sich, alle auf Oberhausen bezug nehmenden Unterlagen historischen Unterlagen zu sammeln, erschließt sie und hält sie für historisch Interessierte vorrätig. Das Spektrum reicht von den in der Stadt erschienen Zeitungen über Karten, Akten, Fotos, Plakate bis hin zu Urkunden des 16. Jahrhunderts. Darüber hinaus berät es bei Fragen nach Einrichtung von Archiven, Konservierung der Papiere und unterstützt Forschungsarbeiten zu stadtgeschichtlichen Themen.

Im Internet auch unter: www.archive.nrw.de 
 

Kontakt

Stadtarchiv Oberhausen
Eschenstraße 60
46045 Oberhausen
Tel.: 0208 3095209-0
Fax: 0208 3095209-39
E-Mail: stadtarchiv@oberhausen.de

 

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