Veranstaltungen
Co-Creation-Fund bringt Oberhausener Orte als VR-Ausstellung in die Gegenwart
Mit dem Co-Creation-Fund unterstützt die Stadt Oberhausen im Rahmen ihres Smart-City-Projekts innovative Ideen aus der Stadtgesellschaft, die digitale Lösungen für das Leben in Oberhausen erproben. Gefördert werden Vorhaben, die neue Perspektiven auf Stadt, Teilhabe und Zusammenleben eröffnen und einen konkreten Mehrwert für die Menschen vor Ort schaffen. Eines dieser Projekte ist „Oberhausen Immersive Echoes“, das prägende Orte in Oberhausen digital bewahrt und neu erlebbar macht.
Was bleibt von Orten, die sich verändern, verschwinden oder nur noch in Erinnerungen weiterleben? Dieser Frage widmet sich „Oberhausen Immersive Echoes“. Auf Vorschlag von Bürgerinnen und Bürgern wurden fünf identitätsstiftende Orte in Oberhausen ausgewählt und mithilfe moderner 3D-Technologie für die Zukunft gesichert. Vom 13. bis zum 28. März 2026 sind sie in einer interaktiven Virtual-Reality-Ausstellung in der Unterhaus Galerie, Friedrich-Karl-Straße 5, erlebbar.
Die offizielle Eröffnung findet am 13.03.2026 ab 18 Uhr in der Unterhaus Galerie statt.
Das Projekt wird vom Tech- und Projektstudio mxr storytelling gemeinsam mit dem Verein Kunst im Turm e.V. (kitev) umgesetzt. In den vergangenen Monaten wurden fünf markante Orte dokumentiert und mithilfe der sogenannten Gaussian-Splatting-Technologie als fotorealistische 3D-Modelle rekonstruiert:
- Spielwaren Lausberg
- Kunstfabrik Oberhausen
- Gartendom
- Kirche an der Kempkenstraße
- Sterkrader Wald
Die digitalisierten Räume sind dabei mehr als reine Abbildungen. Sie werden durch persönliche Erinnerungen und Erzählungen von Menschen ergänzt, die mit diesen Orten verbunden sind oder über besonderes Wissen verfügen. So entsteht ein digitales Erinnerungsarchiv, das Stadtgeschichte auf neue Weise zugänglich macht.
Die Ausstellung ist kostenlos. Besucherinnen und Besucher können mithilfe von VR-Brillen in die digitalisierten Räume eintauchen. Zusätzlich ist das Projekt online zugänglich: Über einen integrierten Viewer auf der Projektwebsite lassen sich die 3D-Aufnahmen direkt im Browser erkunden.
Begleitend zur Ausstellung ist ein Praxis-Workshop für Einsteigerinnen und Einsteiger geplant. Dort lernen Interessierte, wie sie mit einfachen Smartphone-Aufnahmen selbst reale Orte in 3D-Modelle umwandeln können. Auf diese Weise soll ein gemeinschaftlich getragenes digitales Erinnerungsarchiv für Oberhausen entstehen, das über das Projekt hinaus weiterwächst.
„Oberhausen Immersive Echoes“ zeigt, wie digitale Technologien dazu beitragen können, Geschichte, Identität und persönliche Erinnerungen in der Stadt sichtbar und erlebbar zu machen. Zugleich steht das Projekt beispielhaft für den Ansatz des Co-Creation-Funds: Ideen aus der Stadtgesellschaft aufzugreifen, gemeinsam weiterzuentwickeln und mit digitaler Unterstützung einen konkreten Mehrwert für Oberhausen zu schaffen.
jahresAbschlussveranstaltung Co-Creation-Fund
2025 war ein Jahr voller Ideen, kollaborativer Zusammenarbeit und großartiger Projekte!
Am 25. November 2025 haben wir dies auf der Jahresabschlussveranstaltung des Co-Creation-Funds – Gemeinsam smart gefeiert.
Oberbürgermeister Thorsten Berg eröffnete die Veranstaltung, gefolgt von einem Einblick in aktuelle Smart City-Projekte durch Boris van Benthem, CIO der Stadt Oberhausen.
Katrin Gießen, Projektleiterin Co-Creation-Fund, gab den Teilnehmenden einen tiefen Einblick in das Projekt Co-Creation-Fund und der Impulsvortrag von Tatjana Dzepina zum Thema "Erfolgreiche Innovationsförderung nach der Modellprojekte Smart City Förderung" bot wertvolle Anregungen zur Umsetzung innovativer Vorhaben.
Neun durch den Co-Creation-Fund geförderten Projekte
Unter dem Motto „Ihr habt die Ideen – wir die Kohle!“ unterstützt die Stadt Oberhausen kreative Köpfe, Vereine, Initiativen und Unternehmen dabei, innovative Ideen für ein smarteres und lebenswerteres Oberhausen umzusetzen. Aktuell werden neuen Projekte gefördert. Alle Ideengeberinnen und Ideengeber stellten vor Ort den aktuellen Stand ihrer Projekte vor. Einen Überblick über die einzelnen Projekte erhalten Sie auf der Seite Geförderte Projekte 2025.
Poetry Slams von Benjamin Balde, der die Verbindung der einzelnen Projekte untereinander zum Thema hatte, und Jan Bunse, der Impulse zur Organisation von Gemeinschaftsprojekten und Co-Creation gab, rundeten die Veranstaltung ab.
Die Veranstaltung gab Raum für Begegnung, Inspiration und Beteiligung – ganz im Sinne gelebter Co-Kreation. Doch was die Veranstaltung besonders gemacht hat, waren die tollen Projekte, die durch den Co-Creation-Fund gefördert werden und der Austausch der verschiedenen Akteure. Es ist motivierend zu sehen, wie aus spannenden Ideen reale Projekte entstehen!

Smart Country Convention in Berlin // 30.09. – 02.10.2025, Berlin
Impulse für Kommunen:
Das Smart City Team war auch in diesem Jahr wieder auf der Smart Country Convention in Berlin vertreten.
Die Smart Country Convention ist Deutschlands führende Kongressmesse für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors. Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft tauschen sich über innovative Lösungen und Best Practices für smarte Städte und Regionen aus. Ziel ist es, digitale Angebote voranzubringen, den Austausch zu stärken und so den Alltag in den Kommunen einfacher, schneller und bürgerfreundlicher zu gestalten.
Smart Country Convention
Im nächsten Jahr findet die Smart Country Convention vom 13. bis zum 15. Oktober 2026 statt.
CONNECTED.RUHR-Netzwerktreffen // 8. Juli 2025, TZU Oberhausen
Auf dem CONNECTED.RUHR-Präsenztreffen stellte die Stadt Oberhausen folgende Digitalisierungs- sowie Smart City-Projekte vor:
- Urbane Datenplattform
- Digitaler Zwilling Fronleichnamskirmes
- KI-Projekt Oberhausen
- Co-Creation-Fund
Eine kleine Ausstellung, ausreichend Zeit für die Vernetzung untereinander und weitere inhaltliche Themen rundeten den Termin ab.
Geonetzwerk meets Urbane Daten // 2. Juli 2025, ZENTRUM aLtenberg
Urbane Daten entstehen im städtischen Raum und bilden verschiedene Aspekte des urbanen Lebens ab. Sie umfassen Daten zu Mobilität, Umwelt, Energieverbrauch, Infrastruktur und sozialen Strukturen. Diese Daten werden aus unterschiedlichen Quellen wie Sensoren, Mobilitätsdiensten oder Verwaltungsdatenbanken gewonnen, in Geodateninfrastrukturen verarbeitet und in digitale Plattformen wie z. B. Urbanen Daten Plattformen integriert.
Urbane Daten spielen eine zentrale Rolle bei der effizienten Planung, Steuerung, Entwicklung und Vernetzung von urbanen Prozessen. Durch die Erfassung und Analyse dieser Daten können urbane Räume Ressourcen besser verwalten, Verkehrsflüsse optimieren, Umweltbelastungen überwachen und die Lebensqualität verbessern. Geoinformationen spielen dabei die zentrale Rolle, da sie urbane Daten räumlich verorten und Zusammenhänge sichtbar machen.
Neben spannenden Vorträgen nahmen die Teilnehmenden am 2. Juli 2025 an Sessions zu den Themen Umwelt & Klima, Mobilität und Beteiligung & Datenplattformen teil.

